Wie sicher ist eine Kapitallebensversicherung wirklich?

Leider ist die Kapitallebensversicherung in Deutschland immer noch das Sparprodukt Nr. 1, gefolgt vom Bausparvertrag und dem Sparbuch. Beim Thema Geld meiden die Mehrzahl der Deutschen das Risiko und gehen lieber auf Nummer Sicher.

Doch wie sicher ist die Kapitallebensversicherung wirklich?

Eine Lebensversicherung verdoppelt das eingezahlte Geld etwa alle 25 Jahre.
Haben Sie sich schon einmal gefragt, was vor 25 Jahren ein Brötchen, ein Brot, Obst und Gemüse, das Benzin oder das Heizöl für Ihre Heizung gekostet hat? Ein Brötchen hat beispielsweise mal ca. 5 Cent gekostet, heute müssen Sie dafür schon 20 - 30 Cent hinlegen. Die Preise haben sich in den letzten 25 Jahren teilweise vervierfacht.

Und sie steigen immer weiter. Das hören wir tagtäglich in sämtlichen Medien. Erst der Preisanstieg bei Milch, dann bei Quark, Butter, Käse sowie Brot, Brötchen und Kuchen. Nun soll auch Fleisch noch teurer werden. Ganz zu schweigen von Strom oder Benzin. Und merken Sie was, es sind die kleinen Dinge  des täglichen Lebens, die uns das Geld aus der Tasche ziehen. Wer soll das eigentlich noch bezahlen?

Oder anders: Wovon wollen Sie das in 30 Jahren bezahlen?

Glauben Sie, daß die Preisspirale irgendwann rückwärts geht? Mit Sicherheit nicht.

Wenn Ihr gespartes Geld in der Lebensversicherung in 25 Jahren nur “verdoppelt” wird, dann können Sie diesen Preisanstieg damit nicht ausgleichen. Das bedeutet, daß Sie sich künftig von Ihrem gesparten Geld aus der Lebensversicherung viel weniger leisten können, weil die Preise viel schneller gestiegen sind.

Wie sicher finden Sie Ihre Kapitallebensversicherung unter diesem Aspekt?
Haben Sie sich das schon einmal bewußt gemacht?

Auch wenn nicht alle Produkte in gleichem Umfang teurer werden, so droht Ihnen doch ein erheblicher Geldwertverlust durch die Inflation. Doch das sagt Ihnen kein Versicherungsvertreter beim Abschluß einer solchen Police. Da werden nur die Vorteile genannt. Schließlich lebt er von der Provision, die er für den Verkauf dieses Produktes erhält.

Verlassen Sie sich nicht auf den Versicherungsvertreter, überprüfen Sie Ihre bisherigen Sparformen selbst.

Lassen Sie sich ausrechnen, wieviel Geld Sie zum Ablauf ausgezahlt bekommen, wenn Sie, wie bisher, weiterzahlen würden.
Lassen Sie sich auch berechnen, wieviel Kaufkraft die voraussichtliche Ablaufsumme bei ca. 3 % Inflation haben wird. Damit bekommen Sie ein Gefühl dafür, wieviel Sie tatsächlich wertmäßig später zur Verfügung haben werden.

Fragen Sie einen unabhängigen Berater nach Alternativen zu Ihren Sparformen.
Wenn Ihnen Ihre Zukunft wichtig ist, dann müssen Sie sich selbst kümmern.

Eine Reaktion zu “Wie sicher ist eine Kapitallebensversicherung wirklich?”

  1. Deine Lebensversicherung » Blog Archive » Re: Wer bekommt denn heute noch Kredit? - Datenschützer rügen Scoring-Systeme der …

    […] lebensversicherungebauer bekommt ihn auch noch, da ist aber das Risiko > für Bank gleich Null, da sie eine Grundschuld eingetragen hat. Schlimmer - die wollen meist dreifache Absicherung. Ich kann mich noch erinnern: Für den Kreditwert wollten die von uns (a) Grundschuld in entsprechender Höhe, (b) Bausparvertrag in entsprechender Höhe, natürlich bei ihrem angeschlossenen Versicherungsunternehmen und (c) vermögensbildende (!) Lebensversicherung in entsprechender Höhe, auch bei ihrem Versicherungsunternehmen - natürlich mit entsprechenden Abtretungserklärungen. Wir haben dankend abgelehnt und stoppeln das Geld jetzt über die Jahre schrittweise zusammen, kann halt nicht alles auf ein Mal gemacht werden. Dafür sind wir weitgehend schuldenfrei, hat auch was Gutes (zumindest muß ich nicht jährlich einen kompletten Bilanzstrip gegenüber einem jungdynamischen Bankmenschen hinlegen, der mir mit seinem Wissen aus der dreieinhalbjährigen Bankerausbildung erklären will, wie ich meinen Betrieb zu führen hab - und mir in dem Rahmen noch die Pistole auf die Brust setzt). CU « Re: Ja und nein - Und im Gegensatz zu Deutschland bleibt davon auch netto was üb - US-Studie: Gehälter von IT-Fachkräften s… […]

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