Besser als jedes Spielzeug - der Aktienfondssparplan für Ihr Enkelkind
Sie sind gerade Oma und Opa geworden? Herzlichen Glückwunsch!
Kinder sind doch das Wertvollste und Schönste auf der Welt. Denken Sie nur mal an das erste herzhafte Lachen, an die großen leuchtenden Augen oder die ersten, noch wackligen Schritte in diese Welt. Voller Neugier und Entdeckungsdrang erforschen Sie alles in Ihrer näheren Umgebung.
Sie haben viele Träume und sind sich sicher, diese später einmal verwirklichen zu können.
Doch genau das scheitert meist an finanziellen Mitteln. Und ehe Sie sich versehen, ist aus Ihrem kleinen Enkelkind ein erwachsener junger Mann oder eine erwachsenen junge Frau geworden. Mit einer ganz klaren Vorstellung, wie seine/ihre berufliche Zukunft aussehen soll.
Stellen Sie sich einmal folgendes vor:
Ihre gerade geborene Enkeltochter möchte in 20 Jahren vielleicht einmal Ärztin werden. Ein Kindertraum! Das Zeug hätte Sie dazu, nur die finanziellen Mittel fehlen dann. Denn ein Studium dauert lange und kostet viel Geld.
Wenn Sie dann 20 Jahre zurückblicken, werden Sie feststellen, dass es Ihrem Enkelkind in all den Jahren eigentlich an nichts fehlte. Zu jedem feierlichen Anlass, ob nun Geburtstag, Weihnachten oder Ostern, Einschulung, Jugendweihe oder Konfirmation, haben Sie ein großes Geschenk oder einen größeren Geldbetrag Ihrem Enkelkind gegeben. Oft wird dieses Geld dann gleich in das neueste (teuerste) Spielzeug, Kleidung und später in Computer und Computerspiele investiert.
Haben Sie sich schon einmal gefragt, ob es auch sinnvoller geht?
Würde Ihr kleines Enkelkind merken, ob es ein Spielzeug für 100,- € oder 10,- € bekommt? Sicher nicht, denn kleine Kinder sehen in erster Linie das Spielzeug und nicht den Wert dahinter.
Was glauben Sie, welcher Betrag würde über 20 Jahre zusammenkommen, wenn Sie den jeweils vorgesehenen Geldbetrag nicht direkt Ihrem Enkelkind für Spielzeug geben, sondern indirekt in seine Zukunft investieren?
Beispiel:
Angenommen, Sie wollen zur Geburt Ihres Enkelkindes 1.000,- € schenken, zu jedem Geburtstag, Weihnachten und Ostern je 50,- €. Zwischendurch geben Sie Ihrem kleinen "Sonnenschein" auch noch den einen oder anderen kleineren Schein in die Sparbüchse. Später zur Einschulung und Jugendweihe/Konfirmation wieder ein größerer Betrag, sowie zu jedem Zeugnis ein kleiner Schein als Ansporn.
Überschlagen Sie es einfach mal, Sie kommen sicher auf ca. 8.000,- bis 10.000,- € über die Jahre. Ein stolzer Betrag, der zum größten Teil in Spielzeug und Kleidung fließt.
Denken Sie jetzt einmal 20 Jahre weiter. Ihr Enkelkind braucht genau dann (in 20 Jahren) viel Geld, um seine Kinderträume, z.B. Ärztin werden, zu verwirklichen. Anstatt dieses Geld "kleckerweise" für alltägliche Sachen auszugeben, hätten Sie auch 15 Jahre lang monatlich 50,- € in einen Fondssparplan zahlen können (insgesamt 9.000,- €) und dieses Geld noch 5 Jahre liegengelassen, dann könnte Ihr Enkelkind sich diesen Traum verwirklichen.
Was glauben Sie, kommt da zusammen?
Sie hätten 9.000,- € insgesamt über die Jahre eingezahlt und nach ca. 20 Jahren wären daraus ca. 25.850,- € geworden (bei einer durchschnittlichen Wertentwicklung von ca. 8 %).
Damit wäre das Arztstudium gesichert.
Denn Ihr Enkelkind könnte sich 6 Jahre lang jeden Monat 2.000,- € aus diesem Fondssparplan entnehmen, ohne dass das eigentliche Guthaben angegriffen wird. Denn, wenn der gewählte Fonds ca. 8 % pro Jahr erwirtschaftet (Vergangenheitswerte sind keine Garantie für die Zukunft), dann sind das 2.000,- € und nur die würde Ihr Enkelkind entnehmen. D.h. nach 6 Jahren Studium wäre immer noch ein Guthaben von rund 25.000,- € im Fonds. Ein tolles Startkapital für eine angehende Ärztin, oder?
Natürlich erreichen Fonds keine kontinuierliche jährliche Rendite von 8 %, das ist nur eine beispielhafte Darstellung. Außerdem sind Vergangenheitswerte auch keine Garantie für die Zukunft. So wie es in der Wirtschaft mal besser und mal schlechter läuft, so ist auch der Kursverlauf in einem Aktienfonds, mal steigen die Kurse, mal fallen sie. Denn mit Ihrem Fondssparplan sind Sie direkt in der Wirtschaft investiert. Doch generell zeigt die Vergangenheit, dass es nach einem kräftigen Kursrutsch, wie im Jahr 2001, nicht lange dauert, bis die Kurse wieder steigen. 2003 ging es schon wieder aufwärts. Und in diesem Jahr (2007) hat der DAX seinen Höchststand aus dem Jahr 2000 wieder erreicht. Aktienfonds sind eben eine langfristige Anlage. Trotz aller Hochs und Tiefs an den Börsen brachten sie in der Vergangenheit langfristig die höchsten Renditen.
Fazit:
Wenn Sie Ihrem Enkelkind etwas wirklich Gutes tun wollen, dann schenken Sie ihm heute kein teures Spielzeug sondern morgen eine gesicherte Zukunft. Ihr kleiner "Liebling" wird Ihnen später unendlich dankbar dafür sein.
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Übrigens, wenn Sie dieses Geld auf dem gerade in Deutschland sehr beliebten Sparbuch bei durchschnittlich unter 2 % anlegen, verschenken Sie über die Jahre rund 10.000,- €.
Da der Zinsertrag unter der Inflationsrate liegt, verliert Ihr Geld real an Kaufkraft. Ein Sparbuch ist definitiv nicht für eine solche längerfristige Anlage geeignet.















