Sicher und flexibel anlegen mit Bundesschatzbriefen
Bundesschatzbriefe sind bei Sparern äußerst beliebt, weil es sich hier um eine mündelsichere Anlage mit einer marktgerechten Verzinsung handelt, bei der das eingezahlte Geld sogar relativ kurzfristig wieder verfügbar ist. Bis zu 5.000 Euro monatlich dürfen Sie nach dem ersten Jahr wieder zurückgeben und zwar kostenlos. Damit bleiben Sie flexibel.
Bundesschatzbriefe werden vom Bund ausgegeben und nicht an der Börse gehandelt. Damit unterliegen sie auch keinen Kursschwankungen.
Es gibt sie in 2 Varianten:
der Bundesschatzbrief Typ A - hat eine sechsjährige Laufzeit, die Zinsen werden jährlich nachträglich gezahlt, das erste Mal ein Jahr nach Zinslaufbeginn.
der Bundesschatzbrief Typ B - hat eine siebenjährige Laufzeit, die Zinsen werden angesammelt und mit Zinseszinsen zum Ende der Laufzeit ausgezahlt.
Bundesschatzbriefe können von jeder natürlichen Person wie auch von gemeinnützigen oder kirchlichen Einrichtungen erworben werden.
Der Erwerb ist auf 3 Wegen möglich:
Sie erwerben den Bundesschatzbrief bei einer Bank oder Sparkasse, gebühren- und spesenfrei zum Nennwert. Dabei muss der erworbene Nennwert mindestens 50 Euro betragen, anfallende Stückzinsen werden verrechnet.
Für die Depotverwaltung durch die Bank oder Sparkasse fallen in der Regel Depotgebühren an.
Sie haben die Möglichkeit, die Eintragung einer Schuldbuchforderung auf Ihren Namen bei der Bundesrepublik Deutschland - Finanzagentur GmbH zu veranlassen. Erteilen Sie den Auftrag dazu direkt beim Erwerb neuer Bundesschatzbriefe, darf Ihre Bank dafür keine Gebühren verlangen.
Die Verwaltung der Bundesschatzbriefe sowie die bargeldlose Überweisung von Zinsen und Kapital wie auch eine vorzeitige Rückgabe übernimmt die Bundesrepublik Deutschland - Finanzagentur GmbH.
Sie können den Bundesschatzbrief auch direkt bei der Bundesrepublik Deutschland - Finanzagentur GmbH (Lurgiallee 5, 60439 Frankfurt am Main) erwerben. Dafür müssen Sie zuvor ein Schuldbuchkonto (Depot) bei der Finanzagentur GmbH des Bundes einrichten lassen. Der Kauf des Bundesschatzbriefes wird dann auf diesem Schuldbuchkonto eingetragen. Er kann durch Überweisung oder Lastschrift erfolgen. Je Kaufauftrag sollte die Überweisung oder Lastschrift mindestens 52 Euro betragen.
Den Kaufauftrag für einen Bundesschatzbrief können Sie auch online erteilen. Dafür steht Ihnen das Internetbanking Angebot der Bundesrepublik Deutschland - Finanzagentur GmbH zur Verfügung.
Bundesschatzbriefe können Sie jederzeit auf einen Dritten übertragen lassen, die Abwicklung erfolgt durch die depotführende Stelle.
Eine Alternative zum Bundesschatzbrief wäre ein Festgeldkonto. Bei beiden Anlagen erhalten Sie einen festen oder steigenden Zinssatz über eine festgelegte Laufzeit.
Welche dieser beiden Anlagen für Sie rentabler ist, können Sie ganz einfach und sehr schnell mit dem Zusatzmodul Bundesschatzbrief/Festgeld vom FinanzplanTeam herausfinden.
Hier können Sie sich dazu gern informieren:















