Die Inflation raubt auch Ihre Rente!


Ein simples Beispiel soll Ihnen die Augen öffnen:

Angenommen, Sie haben heute ein Einkommen von
ca. 1.800,- €. Laut Rentenbescheid 2007 wird Ihre zukünftige Rente ca. 1.200,- € betragen.
Sie wohnen in einer kleinen 2 ½ Zimmer-Wohnung zur Miete, Mietpreis heute ca. 450,- €.

Diese Wohnung wollen Sie auch im Ruhestand behalten, denn sie liegt günstig:

  • parterre, mit Terasse
  • mit Blick auf den angrenzenden Wald
  • in der Nähe eines Einkaufscenters
  • in der Nähe eines Krankenhauses/Arztpraxis

Obwohl Ihre Kinder längst aus dem Haus sind, brauchen Sie das zusätzliche halbe Zimmer, wenn die Enkelkinder zu Besuch kommen.

Nun machen Sie mit mir einen Zeitsprung ins Jahr 2022 (15 Jahre später).

Von der gesetzlichen Rentenversicherung erhalten Sie nun Ihre monatliche Rente. Die ca. 1.200,- € laut Rentenbescheid 2007 sind nach weiteren Reformen auf ca. 1.050,- € geschrumpft.

Davon müssen Sie noch Ihre Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge zahlen und diese Rente muß zu 82 % versteuert werden.

Andererseits ist die Miete für Ihre Wohnung auf ca. 900,- € gestiegen.

Fazit:

1.050,- € monatliche Rente

./. 900,- € monatliche Miete

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150,- € zum Leben!

Könnten Sie von 150,- € im Monat leben? Sicher nicht!

Vielleicht bekommt Ihre Partnerin dann auch eine Rente. In der Regel erhalten Frauen in etwa halb soviel Rente, wie der Mann. Selbst wenn Sie hier nochmal 500,- € Rente für Ihre Partnerin dazu rechnen, wird es zum Leben nicht reichen.

Denn davon müßten Sie auch noch solche Kosten, wie

  • Strom ,Telefon
  • Auto
  • Urlaub, Hobby und
  • zusätzliche Gesundheitskosten

bezahlen.

Erinnern Sie sich noch, wie der Strompreis Anfang der Neunziger Jahre war?

Durchschnittlich 0,22 DM kostete die Kilowattstunde. Wieviel zahlen Sie heute? Ungefähr 0,20 € müssen Sie schon rechnen.
Auch an diesem Beispiel sehen Sie, daß sich der Preis in 15 Jahren nahezu verdoppelt hat.

Und auch hier wird es in den nächsten Jahren ähnliche Preissteigerungen geben.

Vielleicht haben Sie auch noch alte Rechnungen, z.B. Ihres Telefonanbieters. Schauen Sie sich nur einmal die Grundgebühr Anfang der Neunziger Jahre im Vergleich zu heute an. Auch hier gibt es fast eine Verdopplung der Kosten.

Ich denke, für die anderen Kosten, wie zusätzliche Gesundheitskosten, Auto, Urlaub und Hobby finden Sie selbst genügend Beispiele für Preissteigerungen in den letzten 10-20 Jahren.

Denken Sie einfach mal einen Moment darüber nach.

Wenn das Einkommen im gleichen Verhältnis steigt, wie all diese Kosten, gäbe es kein Problem.

Doch wann haben Sie Ihre letzte Gehaltserhöhung bekommen? Und noch viel wichtiger: Können Sie mit dieser Gehaltserhöhung sämtliche Preissteigerungen abfangen? Oder waren es doch nur ein paar Euro mehr, die nach dem Steuerabzug auf dem Lohnschein kaum mehr zu sehen waren?

Und wie wird es in 15, 20 oder 30 Jahren aussehen?

Die Preissteigerungen werden wir auch in Zukunft erleben. Die Inflation gehört zu unserem Leben dazu. Dem kann sich niemand entziehen.

Es sei denn, Sie

  • sitzen dann nur noch bei Kerzenlicht, anstatt Fernseher gibts Bücher,
  • wollen dann nicht mehr telefonisch erreichbar sein,
  • gehen dann lieber in Ihrer Umgebung spazieren, als mit dem Auto über’s Wochenende zur See oder in die Berge zu fahren,
  • verbringen den Urlaub zukünftig auf Ihrem Balkon oder in Ihrem Garten anstatt am Mittelmeer,
  • verzichten auf Ihr Hobby, jetzt, wo Sie endlich ausreichend Zeit dafür haben,
  • verzichten auf ein Gebiss, wenn die eigenen Zähne ausfallen.

Stellen Sie sich so Ihr zukünftiges Leben als Rentner vor?

Das wichtigste Wort für Sie heißt dann: Verzicht !!!

Denn eines ist sicher:

In den nächsten 20 Jahren werden sich die Preise nicht nur für die Lebenshaltung mehr als verdoppeln.

Die gesetzliche Rente wird aufgrund der ungünstigen demografischen Entwicklung auf ein Mindestniveau sinken. Denn ab 2020 wird annähernd 1 Arbeitnehmer mit seinem Beitrag in die Rentenkasse einen Rentner versorgen müssen. Das ist relativ sicher, denn diese Arbeitnehmer sind schon heute geboren. Im Verhältnis zu den zukünftigen Rentnern sind es viel zu wenige. Doch daran kann man nichts mehr ändern.

Mit einfachen Worten heißt das: Wenn in Ihre Haushaltskasse jedes Jahr annähernd das gleiche Geld einfließt, andererseits die Preise für Waren des täglichen Bedarfs steigen, müssen Sie Jahr für Jahr den Gürtel enger schnallen. Doch irgendwann ist das letzte Loch erreicht. Dann sind Sie Rentner und dann kommt der Hammer: Nur noch in etwa die Hälfte Ihres bisherigen Einkommens fließt in Ihre Haushaltskasse, doch die Preise steigen weiter, was dann ?

Sie ahnen es sicher. Nur Sie allein können das ändern.

Sorgen Sie selbst für den Fall vor. Der Staat kann es nicht mehr. Das steht schon heute fest. Auch wenn Sie es ungerecht finden, daß Sie für die heutigen Rentner zahlen und für Sie selbst nur eine Grundversorgung übrig bleibt.

Es ist Ihr Leben, Ihre Zukunft. Übernehmen Sie die Verantwortung dafür.

Vielleicht sagen Sie jetzt, ich habe ja noch mein Sparbuch und meine private Rentenversicherung.

Doch wieviel Kaufkraft hat dieses Geld in 15, 20 oder 30 Jahren noch?

Beispiel Sparbuch:

Wenn Sie 1-2 % Zinsen für Ihr Geld auf dem Sparbuch bekommen, die Preise durchschnittlich pro Jahr aber um mehr als 3 % steigen, dann können Sie von Jahr zu Jahr weniger für Ihr Geld kaufen.

ca.     1,5 % Zinsen

ca. ./. 3,- % Inflation

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ca. -   1,5 % Wertverlust pro Jahr

Beispiel Private Rentenversicherung:

Ähnlich ist es bei Ihrer privaten Rentenversicherung. Diese wird im Schnitt mit 2-3 % verzinst.

ca.     2,5 % Zinsen

ca. ./. 3,- % Inflation

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ca. -   0,5 % Wertverlust pro Jahr

Bei einer Versicherung fallen zusätzliche Verwaltungskosten an, die den Ertrag schmälern.

Sie sehen bei diesen beiden Beispielen, wenn Sie die Inflation bei der Planung Ihrer Altersvorsorge nicht berücksichtigen, sparen Sie sich “arm”. Ihr Geld verliert Jahr für Jahr an Kaufkraft.

Pauschal kann man sagen, innerhalb von 25 Jahren und ca. 3% Preissteigerung pro Jahr geht mehr als die Hälfte der Kaufkraft des Vermögens durch die Inflation verloren.

Oder anders gesagt, Sie können für Ihr Geld in 25 Jahren nur noch die Hälfte kaufen.

Sie müssen also eine Kapitalanlage finden, bei der Sie deutlich mehr Zinsen bekommen, als durch die Inflation verloren geht.

Sparen Sie langfristig in Kapitalanlagen, die 6-8 % oder mehr Ertrag erwirtschaften, bleibt nach Abzug der 3 % Inflation immer noch ein großes Plus unterm Strich.

Nur so können Sie Vermögen für Ihre Altersvorsorge aufbauen.

Das sollten Sie unbedingt zum Thema Geldanlagen wissen!

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