Wissen Sie, wo Ihr Geld bleibt?
Geld ist heute ein ganz wichtiger Bereich in unserem Leben. Doch viele Menschen befassen sich nur halbherzig damit. Solange Geld auf dem Konto ist, wird (meist) planlos gekauft.
Wissen Sie eigentlich genau, wieviel Geld Sie monatlich zur Verfügung haben? Wie hoch sind Ihre monatlichen Kosten? Was bleibt unter’m Strich übrig? Was können Sie sich zusätzlich leisten?
Haben Sie einen konkreten Überblick? Nein?
Woher wissen Sie dann, wieviel Geld Sie beispielsweise für Lebenshaltung oder Kleidung usw. ausgeben können? Woher wissen Sie, ob Sie sich den Urlaub jetzt leisten können? Woher wissen Sie, ob Sie nicht doch Geld für Ihre private Vorsorge übrig haben?
Geld, welches Sie heute verdienen, können Sie nur einmal ausgeben - entweder zum Konsumieren oder zum Sparen.
Je mehr Geld Sie für Konsumwünsche heute ausgeben, desto weniger haben Sie zum Sparen für Ihre Zukunft zur Verfügung. Deswegen sollten Sie jede (Spaß)-Ausgabe kritisch prüfen, ob sie wirklich notwendig ist. In Anbetracht der vielen Verlockungen, die uns täglich durch die Werbung erreichen, scheint das gar nicht so einfach zu sein. Ob es nun der neueste Plasmafernseher, das super günstige Notebook oder eine tolle neue Küche - Werbung schafft es immer wieder, uns davon zu überzeugen, dass wir genau dieses Produkt jetzt unbedingt brauchen. Doch fragen Sie sich einfach mal, ob dieses Produkt wirklich lebensnotwendig ist und vor allem, ob Sie es ohne die Werbung jetzt auch sofort kaufen würden. Meist wird der Wunsch erst durch die Werbung ausgelöst. Dafür gibt es Werbung. Doch letztendlich sind Sie für Ihre Handlungen selbst verantwortlich.
Immer wieder gibt der Mensch Geld aus, das er nicht hat, für Dinge, die er nicht braucht, um damit Leuten zu imponieren, die er nicht mag.
(Danny Kaye)
Sparen und damit Vermögen aufbauen, können Sie nur, wenn Sie weniger ausgeben, als Sie einnehmen.
Ein Unternehmen kann auch nur langfristig existieren, wenn die Kosten geringer sind, als die Einnahmen. Dazu kontrolliert der Unternehmer regelmäßig seine Einnahmen und Ausgaben in Form einer betriebswirtschaftlichen Auswertung.
Der Privathaushalt ist zwar kein Unternehmen, doch auch hier kann und sollte man seine Einnahmen und Ausgaben wie auch das bisherige Vermögen und die Verbindlichkeiten (Zahlungsverpflichtungen) gegenüber stellen.
Doch die meisten Verbraucher haben noch nie Ihre laufenden monatlichen Einnahmen festgehalten und den Ausgaben gegenüber gestellt. Dabei ist das der erste wichtige Schritt, wenn man selbst die Verantwortung für seine Finanzen übernehmen und nicht in die Schuldenfalle tappen will. Erst dann sehen Sie schwarz auf weiß, was unter’m Strich (nach Abzug der Kosten) von Ihrem Einkommen übrig bleibt. Außerdem sehen Sie so auf einen Blick, welche Ausgaben Sie tatsächlich jeden Monat haben und können leicht prüfen, ob wirklich alle notwendig sind. Stellen Sie fest, dass Sie z.B. unnütze Gebühren oder Beiträge zahlen, können Sie sofort reagieren.
Wichtig:
Nicht die Höhe Ihres Einkommens ist wichtig für Ihren Vermögensaufbau, sondern nur das, was Sie nicht ausgeben. Denn damit können Sie sich finanzielle Reserven schaffen.
Machen Sie doch am besten gleich mal eine Bestandsaufnahme, dann wissen Sie, woran Sie sind. Erfassen Sie alle monatlichen Einnahmen und Ausgaben (1/4 jährl., 1/2 jährl. und jährliche rechnen Sie in monatliche um). Nun sehen Sie sofort, wieviel Geld Sie nach Abzug der Kosten noch zur Verfügung haben.
Sie können sich dazu selbst eine Einnahmen/Ausgaben - Aufstellung anfertigen.
Mein Tipp: eine tolle und ganz einfache Möglichkeit, einen persönlichen Finanzplan aufzustellen, finden Sie hier:
Ich selbst arbeite seit einiger Zeit damit und bin begeistert. Natürlich müssen Sie zum erstmaligen Anlegen ein wenig Zeit investieren. Ist Ihr Finanzplan erst einmal angelegt, brauchen Sie lediglich etwa 30 Minuten pro Monat, um ihn zu aktualisieren. Es lohnt sich auf jeden Fall.
















Am 12. Dezember 2007 um 07:37 Uhr
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Am 30. März 2008 um 11:49 Uhr
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