Online-Banking - So holen Sie sich Ihre Bank ins Haus

 

Viele Verbraucher nutzen heutzutage das Online-Banking für die Abwicklung ihrer Bankgeschäfte, privat wie auch geschäftlich. So können Sie ganz unabhängig von Öffnungszeiten, Ihre Bankfiliale von zu Hause aus besuchen. Das geht nicht nur viel schneller, sondern ist vor allem äußerst bequem und meist kostenlos.

Voraussetzung - ein PC mit Internetanschluß. Nachdem Sie das Online-Banking bei Ihrer Bank beantragt haben, erhalten Sie alle notwendigen Unterlagen auf dem Postweg zugeschickt.

Beim Online-Banking unterscheidet man vor allem 2 Verfahren,

- das PIN / TAN-Verfahren
- das HBCI-Verfahren

deren Unterschied in der Sicherheit liegt.

Beim PIN / TAN-Verfahren schickt Ihnen die Bank die PIN (persönliche Identifikationsnummer) und die TAN (Transaktionsnummern) in gesonderten Briefen zu.
Um Ihr Online-Konto zu aktivieren, müssen Sie direkt auf der Webseite Ihrer Bank Ihre Kontonummer und Ihre PIN eingeben und mit einer TAN-Nummer aus der TAN-Liste bestätigen.
Während die PIN sozusagen Ihr Schlüssel zum Bankkonto ist, den Sie bei jedem online Besuch Ihres Kontos brauchen, erfüllt die TAN die Aufgabe der elektronischen Unterschrift und ist damit nur ein einziges Mal verwendbar.
Von Ihrer Bank erhalten Sie also eine TAN-Liste mit 50 oder 100 TAN-Nummern, die maschinell erzeugt und verpackt wurde. Außer Ihnen bekommt niemand diese Liste zu sehen. Nach jeder Transaktion (Überweisung, Lastschriftauftrag usw.) sollten Sie die entsprechende TAN-Nummer aus Ihrer Liste streichen, damit Sie rechtzeitig eine neue TAN-Liste beantragen können.

Die Übertragung Ihrer Daten über das Internet erfolgt verschlüsselt, dafür setzen die Banken als Sicherheitsinstrument SSL (Secure Socket Layer) ein. Als Verbraucher können Sie das ganz einfach überprüfen. Die Internetadresse Ihrer Bank, die Sie in den Internetbrowser eingeben, beginnt mit https://…  . Dabei steht das "s" für eine sichere Verbindung. Andere Internetseiten beginnen mit http://… , da fehlt das "s". Außerdem sehen Sie ein kleines Schloss in der Fußleiste Ihres Browsers (meist rechts unten), auch das ist ein Hinweis auf eine sichere Verbindung.

Das HBCI-Verfahren (Homebanking Computer Interface) bietet eine Alternative zum PIN / TAN-Verfahren. Hierfür benötigen Sie neben dem freigeschalteten Konto eine HBCI-Chipkarte und einen dazugehörigen Chipkartenleser. Alle Ihre Transaktionen (Überweisungen, Lastschriftaufträge usw.) können Sie mit einer entsprechenden Finanzsoftware offline an Ihrem PC vorbereiten. Um die Daten anschließend zu versenden, stecken Sie die Chipkarte in den Chipkartenleser und identifizieren sich durch die Eingabe Ihrer PIN. Auf Ihrer Chipkarte ist ein digitaler Schlüssel gespeichert, mit dem Sie alle Transaktionen sozusagen unterschreiben.
Damit werden die einzelnen Transaktionen codiert, bevor sie an die Bank gesendet werden. Nach dem Versenden decodiert die Bank dann diese Daten und überprüft die digitale Unterschrift. Erst nach der Überprüfung wird Ihr Auftrag ausgeführt.
Das HBCI-Verfahren mit Chipkarte gilt derzeit als sicherstes Verfahren.

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