Mangelndes Finanzwissen kostet Geld, Ihr Geld

Ganz ehrlich, glauben Sie, dass irgend jemand an Ihrem finanziellen Wohlergehen interessiert ist?

Vielleicht Ihr Arbeitgeber? Sicher nicht. Er muß dafür sorgen, dass seine Kosten (dazu zählt auch Ihr Einkommen) niedrig gehalten werden, um letztendlich seine eigene Existenz zu sichern.

Vielleicht Ihr Versicherungsvertreter oder Bankberater? Auch wenn es auf den ersten Blick so aussieht, dass er das optimale Produkt für Ihr Problem zur Verfügung hat, so löst er damit häufig in erster Linie sein eigenes Problem. Denn er muß die Produkte seiner Gesellschaft oder Bank verkaufen, um selbst existieren zu können. Für jeden Verkauf erhält er eine Provision, die Sie mit Ihren ersten Beiträgen zahlen.
Viele Verbraucher wissen das gar nicht. Doch Beratung kostet immer Geld, egal ob Sie ein Honorar zahlen oder diese Gebühr durch versteckte Kosten, z.B. in einer Lebensversicherung, von Ihren ersten Beiträgen gezahlt wird.

Und wie objektiv kann eine Beratung sein, wenn Ihnen nur Produkte von einer Gesellschaft angeboten werden? Vielleicht gibt es bei einer anderen Gesellschaft ein Produkt, das viel besser zu Ihnen passt. Schade nur, dass Ihr Versicherungsvertreter es Ihnen nicht zeigen kann.

Und Sie?
Haben Sie sich vorher informiert oder vertrauen Sie Ihrem Vertreter blind?
Leider ist es heutzutage eher so, dass die meisten Verbraucher Ihrem Vertreter oder Berater blind vertrauen und nicht einmal ansatzweise kritisch nachfragen.

Warum ist das so? Weil die Mehrheit der Deutschen sich viel zu wenig mit den eigenen Finanzen beschäftigt. In der Regel fehlt allen eine gewisse finanzielle Allgemeinbildung. Doch die wird nirgends gelehrt.
Unsere Kinder werden in 13 Schuljahren auf alles mögliche vorbereitet, nur nicht auf das wirkliche Leben.
Das beginnt mit dem Eintritt ins Berufsleben. Und mit dem ersten eigenen verdienten Geld kommen so viele Wünsche, die man sich davon erfüllen will. Ob nun das Handy, Computer und Computerspiele, die erste eigene Wohnung, ein Auto usw. - die Versuchungen sind riesengroß. Wer da nicht den Überblick behält, tappt schnell in die Schuldenfalle.
 
Schon heute ist jeder fünfte Jugendliche unter 20 Jahren verschuldet.
Sie haben warscheinlich nie gelernt, wie man mit Geld richtig umgeht. Eine Übersicht über die Einnahmen und Ausgaben ist dabei der erste und wichtigste Schritt. Nur wenn man schwarz auf weiß sieht, wie hoch die Einnahmen und auch die Ausgaben sind, kann man reagieren. Sind die Ausgaben höher als die Einnahmen, dann muß man eben auf bestimmte Ausgaben verzichten.

Eigentlich strebt doch jeder Mensch nach Wohlstand und Verbesserung seiner wirtschaftlichen Situation. Doch diese Ziele sind für viele Menschen heute nahezu unerreichbar, da sie grundlegende Fehler im alltäglichen Umgang mit Geld machen.

Haben Sie einen konkreten Überblick über Ihre Finanzen?
Wieviel Geld haben Sie monatlich nach Abzug aller Kosten noch zur Verfügung? Haben Sie Ihre Existenz abgesichert? Zahlen Sie immernoch in unnötige Versicherungen?
Haben Sie vielleicht etwas Geld auf dem Sparbuch (1 % Zins) zu liegen und zahlen andererseits einen Möbelkredit (4,9 % Zinsen) ab? Dann verlieren Sie Tag für Tag bares Geld. Denn Ihr Geld auf dem Sparbuch wird durch die Inflation wertmäßig immer weniger, andererseits zahlen Sie das 5 fache an Zinsen für das geliehene Geld.
Sie sollten das Sparbuch auflösen und damit den Möbelkredit ablösen und anschließend die monatliche Kreditrate auf ein Tagegeldkonto sparen. So bauen Sie sich wieder einen Notgroschen auf, für den Sie gut 3 % Zinsen bekommen können.

Wer sich mit seinen eigenen Finanzen nur unzureichend beschäftigt, kann im Extremfall viel Geld verlieren. Ihr Geld, für das Sie hart gearbeitet haben.
Lassen Sie es nicht soweit kommen.

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