Wie Sie Ihren gewohnten Lebensstandard auch in kritischen Situationen erhalten !
Stellen Sie sich vor:
Es ist Samstagabend, Sie sitzen mit Freunden und der Familie im Garten, um Ihren Geburtstag zu feiern. Noch bevor das erste Grillfleisch fertig ist, passiert es: Schmerzen in der Brust,
Luftnot … . Sie kippen um. Der Notarzt bringt Sie sofort in die Klinik.
Diagnose: Herzinfarkt !
Diese Diagnose muß nicht zwangsläufig zum Tod führen. Die Medizin ist heute in der Lage, die meisten Herzinfarkte so zu behandeln, daß Sie nach 1-2 Jahren wieder in der Lage sind, arbeiten zu gehen. Doch bis dahin ist es ein weiter Weg.
Dieser beginnt mit der Einlieferung ins Krankenhaus. Dort werden Sie etwa 6-8 Wochen zubringen.
Anschließend geht es in die Reha für nochmal ca. 6 Wochen. Danach sind Sie noch ein paar Monate krankgeschrieben, vielleicht noch eine Kur, bevor Sie wieder arbeitsfähig sind.
Ob Sie jedoch je wieder in Ihrem alten Beruf arbeiten können, wissen Sie noch nicht.
Nehmen wir mal an, Sie waren insgesamt 1 ½ Jahre krankgeschrieben. Als Arbeitnehmer haben Sie 6 Wochen lang Ihr Gehalt weiterbekommen, anschließend hat die Krankenkasse das Krankengeld gezahlt. Da fehlten Ihnen schon ca. 25%, da das Krankengeld i.d.R. geringer ist.
Neben diesem geringeren Einkommen mußten Sie auch noch die Zusatzkosten für die Krankenhausbehandlung sowie für Hilfsmittel, Medikamente und Nachbehandlungen zahlen.
Mit erheblichen Einschränkungen im Lebensstandard und durch Aufbrauchen Ihrer finanziellen Rücklagen können Sie das vielleicht schaffen.
Doch was ist, wenn Sie gar nicht mehr in Ihrem Beruf arbeiten können, keine körperlich schwere Arbeit mehr verrichten können und keine private Berufsunfähigkeitsabsicherung haben?
Eine gesetzliche Erwerbsminderungsrente bekommen Sie nicht, da Sie ja wieder auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt arbeitsfähig sind.
Glauben Sie , daß Sie ohne weiteres auf dem heutigen Arbeitsmarkt eine gut bezahlte andere Arbeit finden?
Wenn nicht, was dann?
1 Jahr arbeitslos, danach Hartz IV ?
Lassen Sie es nicht soweit kommen.
Wenn Sie noch keine private Berufsunfähigkeitsabsicherung haben, sollten Sie jetzt nicht nur darüber nachdenken sondern sofort handeln.
Manchmal kommt der Ernstfall schneller, als man denkt.
Doch Vorsicht!
Schließen Sie nicht das erstbeste Angebot ab. Und vor allem schauen Sie nicht vorrangig auf den Preis.
Viel wichtiger als der Preis ist hierbei die Höhe der vereinbarten Leistung und vor allem die Bedingungen (das Kleingedruckte).
Die Höhe der Berufsunfähigkeitsrente hängt von Ihrem derzeitigen Einkommen ab.
70-80 % davon sollten Sie auf jeden Fall versichern.
Angenommen, Sie sichern nur die Hälfte Ihres Einkommen ab, dann können Sie im Ernstfall auch nur die Hälfte Ihrer Kosten bezahlen. Das ist nicht Sinn und Zweck der Sache.
In den Bedingungen ist festgelegt, wann (in welchem Fall) Sie die versicherte Leistung bekommen.
Eine optimale Absicherung sollte mindestens den Verzicht auf abstrakte Verweisung, besser zusätzlich noch den Verzicht auf konkrete Verweisung enthalten.
Damit kann der Versicherer Sie bei Eintritt einer Berufsunfähigkeit nicht auf einen anderen Beruf oder auf eine Tätigkeit verweisen (abstrakte Verweisung). Selbst wenn Sie bereits eine andere Tätigkeit ausüben (konkrete Verweisung), um monatlich etwas hinzu zu verdienen, wäre es für die Beurteilung Ihrer Berufsunfähigkeit nicht relevant.
Es gibt nur ganz wenige Versicherer, deren Versicherungs- bedingungen allgemein verständlich sind und die den Verzicht auf abstrakte wie auch auf konkrete Verweisung enthalten.
Als Laie können Sie die Formulierungen im Kleingedruckten kaum richtig deuten.
Hier brauchen Sie professionelle Hilfe.
Damit meine ich nicht unbedingt den Versicherungsvertreter der abc-Versicherung. Denn der kann Ihnen nur 1 Angebot machen und zwar nur das Angebot seiner Versicherungsgesellschaft! Und das wird er Ihnen als bestes Angebot anpreisen, weil er es verkaufen muß !
Wenn Sie aber sicher sein wollen, daß Sie im Ernstfall auch eine Leistung ohne “Wenn und Aber” bekommen, müssen Sie mehrere Anbieter vergleichen, dabei vor allem die Bedingungen auf Herz und Nieren prüfen.
Ein unabhängiger Makler ist in jedem Fall der richtige Ansprechpartner.
Er muß nicht für eine Gesellschaft verkaufen, sondern zeigt Ihnen erst alle Alternativen, um dann mit Ihnen gemeinsam die richtige Entscheidung zu treffen.















